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Kostendeckung planen

Break-even-Rechner für Selbstständige

Berechne, wie viele Aufträge, Projekte oder Verkäufe du pro Monat mindestens benötigst, um deine betrieblichen Fixkosten zu decken.

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Deine Werte

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Ändere die Beispielwerte. Das Ergebnis aktualisiert sich sofort.

Berechnungsweg

So entsteht das Ergebnis

Vom Netto-Verkaufspreis werden die variablen Kosten abgezogen. Die monatlichen Fixkosten geteilt durch diesen Deckungsbeitrag ergeben die benötigte Stück- oder Auftragszahl; das Ergebnis wird aufgerundet.

Richtig einordnen

Darauf solltest du achten

  • Privatentnahmen und Einkommensteuer sind keine betrieblichen Fixkosten.
  • Bei Dienstleistungen kannst du einen durchschnittlichen Projektpreis verwenden.
  • Für ein Gewinnziel addierst du den gewünschten Monatsgewinn zu den Fixkosten.

Rechenbeispiel

Beispiel mit den voreingestellten Werten

Eine Webdesignerin hat 2.500 € feste Kosten im Monat: Miete für das Büro, Software, Versicherungen und Telefon. Eine Website verkauft sie im Schnitt für 1.200 € netto. Für Lizenzen, Bilder und Fremdleistungen gehen pro Projekt etwa 150 € ab. Jedes Projekt bringt also 1.050 € Deckungsbeitrag. 2.500 € geteilt durch 1.050 € ergibt 2,4, aufgerundet 3 Projekte im Monat.

Preis je Projekt1.200 €
− variable Kosten150 €
Deckungsbeitrag je Projekt1.050 €
Benötigte Projekte (2.500 € ÷ 1.050 €)3 pro Monat

Häufige Fragen

Fragen zum Break-even-Rechner

Was gehört zu den Fixkosten?

Alles, was jeden Monat anfällt, egal wie viele Aufträge du hast: Miete, Software-Abos, Versicherungen, Telefon, Steuerberatung, Leasing. Dein eigenes Gehalt gehört nicht dazu. Wenn du es mit abdecken willst, addiere es als Gewinnziel.

Was sind variable Kosten bei Dienstleistungen?

Kosten, die nur entstehen, wenn du einen Auftrag annimmst: Fremdleistungen, Material, Lizenzen für ein Projekt, Reisekosten, Zahlungsgebühren. Bei reiner Beratung sind sie oft sehr niedrig.

Warum wird auf ganze Aufträge aufgerundet?

Ein halber Auftrag lässt sich nicht verkaufen. Wenn du rechnerisch 2,4 Aufträge brauchst, deckst du deine Kosten erst mit dem dritten.

Ist der Break-even schon Gewinn?

Nein. Am Break-even sind nur die Kosten gedeckt, der Gewinn liegt bei null. Erst jeder weitere Auftrag bringt Gewinn, aus dem du Einkommensteuer, Vorsorge und deinen Lebensunterhalt bezahlst.

Passende nächste Schritte

Ergebnis praktisch nutzen

Vergleiche passende Lösungen erst, nachdem du dein konservatives Szenario gerechnet hast.

Hinweis: Der Rechner liefert eine überschlägige betriebswirtschaftliche Orientierung und ersetzt keine individuelle Steuer-, Rechts- oder Unternehmensberatung. Rechne wichtige Entscheidungen mit deinen eigenen Zahlen nach.